DIE SPIELE DER RUNDE 13
Bei   angenehmen   Wetterbedingungen   trat   der   SV   Rohrmoos   zum   letzten   Meisterschaftsspiel vor   dem   Saisonfinale   im   Mitterberger   Waldstadion   an.   Ohne   den   verletzten   Kapitän Andreas Stocker,   Robin   Hutegger   sowie   den   fehlenden   Stammverteidiger   Matthias   Stocker   waren wieder   einige   Umstellungen   notwendig.   Eine   noch   bessere   Abwesenheitsbegründung   hatte Mario Sieder, der am gleichen Tag geheiratet hat – ganz herzliche Glückwünsche! Die   Meldung   vom   knappen   Heimsieg   des   SV   Haus   gegen   Pichl   erreichte   das   Team   bereits vor   dem Anpfiff,   und   das   bedeutete   Siegpflicht,   um   die   Titelchance   zu   bewahren.   Die   eigene Erwartungshaltung   schien   die   Rohrmooser   zu   belasten.   In   der   Anfangsphase   funktionierte das   Passspiel   nicht   wie   gewohnt,   und   in   den   Zweikämpfen   waren   die   einsatzfreudigen Mitterberger   oft   bissiger.   So   ergaben   sich   zwischen   der   6.   und   12.   Spielminute   auch   zwei gute   Torgelegenheiten   für   die   Gastgeber,   die   sie   mangels   Präzision   vergaben.   Dazu   sorgten Diskussionen   mit   dem   Schiedsrichter   und   Hakeleien   immer   wieder   für   Unruhe.   Durch   eine Verletzung   von   Michael   Wiesbauer   musste   Trainer   Martin   Gerhardter   bereits   in   der   14. Minute wechseln und brachte Alexander Hutegger. Erst   durch   einen   abgefälschten   Freistoß   von   Norbert   Knauss,   der   knapp   neben   dem   Tor landete,   kam   nach   21   Minuten   ein   wenig   mehr   Leben   ins Angriffsspiel   des   SVR.   Kurz   danach wehrte   der   sehr   aufmerksame   Mitterberger   Tormann   einen   Schuss   von   Karl   Thaler   ab,   und Christian   Fischbacher   schob   noch   ein   paar   Minuten   danach   den   Ball   bedrängt   von   zwei Verteidigern   am   Tor   vorbei.   Mehr   als   diese   kurze   Drangphase   kam   aber   nicht.   Dafür   musste kurz   vor   dem   Pausenpfiff   unser   Keeper   Mathias   Schütter   noch   einen   scharf   geschossenen 25-Meter-Freistoß über die Latte lenken. In   der   Pause   wurden   die   Versäumnisse   klar   angesprochen,   und   vor   allem   Peter   Weichbold versuchte    eindringlich,    seine    Mitspieler    wachzurütteln.    Eine    Steigerung    war    dringend notwendig,   um   nicht   kurz   vor   Erreichen   des   Ziels   noch   schmerzhaft   einzufädeln.   Der   Wille war   klar   vorhanden,   doch   die   Suche   nach   dem   flüssigen   Spielrhythmus   ging   weiter.   Und   in der   52.   Minute   verhinderte   Mathias   Schütter   mit   einer   großartigen   Fußabwehr   erneut   den Rückstand, den unsere Mannschaft wohl auch ganz und gar nicht gebraucht hätte. Sechs   Minuten   später   kam   unser   im   Frühjahr   erfolgreichster   Torjäger   Georg   Skopek   für Weichbold   ins   Spiel.   Gleich   darauf   versuchte   Andi   Zechmann   die   gegnerische   Abwehr   mit einem   spektakulären   Solo   zu   knacken,   wurde   aber   kurz   vor   dem Abschluss   im   Strafraum   fair gestoppt.   Aber   das   Geschehen   verlagerte   sich   von   diesem   Zeitpunkt   an   mehr   in   Richtung Mitterberger   Tor.   Und   wenn   es   aus   dem   Spiel   heraus   nicht   funktioniert,   helfen   manchmal auch   Standards:   Einen   Freistoß   von   der   rechten   Seite   nutzte   Andi   Zechmann   in   der   66. Minute   zu   einer   Flanke   auf   den   langen   Pfosten,   wo   Georg   Skopek   stand   und   aus   kurzer Distanz per Kopfball zur 1:0-Auswärtsführung verwandelte. Unsere   Defensivabteilung   hatte   die   Lage   mittlerweile   recht   gut   im   Griff,   so   dass   kaum   noch Torgefahr   vom   SV   Mitterberg   ausging.   Wirklich   beruhigend   ist   so   ein   knapper   Vorsprung natürlich   nie.   Noch   weniger,   wenn   dann   noch   gute   Möglichkeiten   zum   Ausbau   der   Führung vergeben   werden.   So   geschehen   in   der   70.   Spielminute,   als   Skopek   am   Tormann   und   im Nachschuss   Tobias   Huemer   an   der   Schusstechnik   scheiterten.   In   der   77.   Minute   sah   der Schiedsrichter   ein   Foul   an   Skopek   und   entschied   zurecht   auf   Foulelfmeter.   Sehr   umstritten   in der   Fußballwelt   ist   seit   vielen   Jahrzehnten   das   Thema,   ob   der   Gefoulte   selbst   antreten   soll. Georg   Skopek   tat   es   mit   einem   Flachschuss   ins   linke   Eck,   aber   Mitterbergs   starker   Goalie erahnte   die   Ballrichtung   und   wehrte   ab.   Zehn   Minuten   später   entschärfte   er   auch   noch   einen Fernschuss des eingetauschten Norbert Pitzer. Dem   ebenfalls   neu   ins   Spiel   gekommenen   Stefan   Scherz   gelang   es,   noch   vor   seinem   ersten Ballkontakt   wegen   eines   Foulspiels   mit   Gelb   verwarnt   zu   werden.   Während   die   Rohrmooser den   erlösenden   Abpfiff   herbeisehnten   und   den   Mitterbergern   auch   nicht   mehr   viel   einfiel, hatte   Schiedsrichter   Sallegger   noch   nicht   genug   und   ließ   ein   wenig   überraschend   gut   sieben Minuten   nachspielen.   Doch   das   SVR-Team   machte   das   Beste   aus   diesem   Umstand,   als   es noch   einmal   einen   Freistoß   von   der   rechten Angriffsseite   bekam.   Die Ausführung   war   nahezu identisch   wie   beim   ersten   Tor:   Flanke   von   Andi   Zechmann   auf   den   langen   Pfosten   und erneut Kopfballtreffer durch Georg Skopek. Damit war der Kas bissn. Nachwort: Gerade   in   einer   Situation,   in   der   das   Erreichen   eines   großen   Ziels   kurz   bevorsteht   und unbedingt   ein   Sieg   hermusste,   war   eine   einsatzfreudige   und   zweikampfstarke   Mannschaft wie   Mitterberg   als   Gegner   eine   richtig   harte   Nuss.   Umso   schöner   ist   es,   wenn   es   am   Ende doch   gut   ausgeht.   Wir   haben   unser   Finale,   und   da   haben   die   Hauser   eindeutig   mehr   zu verlieren. Viel   zu   selten   werden   unsere Abwehrspieler   in   den   Spielberichten   erwähnt.   Dass   wir   in   7   von 13 Spielen kein Gegentor kassiert haben, ist phänomenal und ein weiterer Vereinsrekord. Noch   ein   gutes   Omen:   Liverpool   hat   am   Samstag   erstmals   seit   2005   wieder   die   Champions League    gewonnen.    Auch    der    letzte    Meistertitel    des    SV    Rohrmoos    gelang    2005    Nachahmung erwünscht! Aufstellung: Tormann Mathias Schütter Verteidigung Gerhard Fischbacher, Norbert Knauss, Toni Stocker, Heinrich Lettner Mittelfeld    Michael   Wiesbauer   (ab   14   min Alexander   Hutegger),   Karl Thaler, Andreas   Zechmann, Tobias Huemer (ab 71 min Norbert Pitzer) Sturm Peter    Weichbold    (ab    58    min    Georg    Skopek),    Christian    Fischbacher    (ab    84    min    Stefan Scherz)
Ein Auswärtserfolg in Mitterberg ermöglicht uns das Finalspiel um den Meistertitel gegen den SV Haus am 15. Juni in Oppenberg.
ERSTELLT AM: 02.06.2019
Spielbericht: SV Mitterberg - SV Rohrmoos 0:2
Ennstaler Dorfmeisterschaft 13. Runde
0:2
(0:0)
Sa, 01.06.2019, 17:00 Mitterberger Waldstadion
SV Rohrmoos-Untertal
SV Rohrmoos-Untertal
DIE TABELLE

Die Bilder vom Auswärtssieg in Mitterberg diesmal von unserem Kapitän Andreas Stocker

Gepostet von SV Rohrmoos-Untertal am Sonntag, 2. Juni 2019
BESTE TORSCHÜTZEN BESTE VORLAGENGEBER
Georg Skopek 7 Tore Andreas Zechmann 7 Tore Alexander Hutegger 3 Tore Andreas Stocker 3 Tore Peter Weichbold 3 Tore Ch. Fischbacher 3 Tore Norbert Knauß 3 Tore Mario Sieder 2 Tore Tobias Huemer 2 Tore Karl Thaler 2 Tore Stefan Scherz 1 Tor Norbert Pitzer 1 Tor
Andreas Zechmann 5 Vorlagen Peter Weichbold 4 Vorlagen Georg Skopek 2 Vorlagen Alexander Hutegger 2 Vorlagen Mario Sieder 2 Vorlagen Tobias Huemer 2 Vorlagen Meinhard Steiner 2 Vorlagen Andreas Stocker 1 Vorlage Matthias Stocker 1 Vorlage Robin Hutegger 1 Vorlage Karl Thaler 1 Vorlage Michael Wiesbauer 1 Vorlage Sebastian Trinker 1 Vorlage Norbert Knauß 1 Vorlage Stefan Scherz 1 Vorlage
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