Die „verrückte“ Saisonvorschau auf die 34. Ennstaler Dorfmeisterschaft
ERSTELLT AM 24.08.2019
Saisonvorschau Ennstaler Dorfmeisterschaft 2019-20
Hallihallo,   exakt   70   mehr   oder   weniger   heiße   Tage   nach   dem   grandiosen   Saisonfinale   von Oppenberg   steht   wieder   alles   auf   Null.   Mit   neuem   Ehrgeiz   und   zum   Teil   auch   mit   neuen Gesichtern   ziehen   die   acht   Mannschaften   ein   weiteres   Mal   ins   Gefecht,   um   ihre   sportlichen Ziele   zu   erreichen   und   um   mit   Spielfreude,   Einsatz   und   Leidenschaft   ihre   Anhänger,   einige Zuckerpuppen       und       natürlich       auch       manche Bergbauernbuam    zu    begeistern.    Freilich    auch    nicht zuletzt,   um   zum   nunmehr   34.   Mal   den   Gewinner   der Ennstaler   Dorfmeisterschaft   zu   ermitteln.   Also   „Go   for Gold“   und   im   Juni   2020   heißt   es   schließlich   „Ab   zum See“,   wenn   der   Schlussakt   mit   den   vier   Finalspielen   in Donnersbach   stattfindet.   Dann   seg‘   ma   uns   bestimmt amoi   alle   wieder   und   werden   erleben,   wer   am   Ende dort   entweder   jubelnd   oder   frustriert   baden   geht   und   in diesem Moment den Kaiserjodler anstimmt. Des    gibt’s    jo    net:    Zum    siebten    Mal    in    Folge    bleiben    der    bewährte    Ligamodus    und    die teilnehmenden   Vereine   unverändert.   Eine   derartige   Konstanz   gab   es   zuvor   nie,   und   das   ist sicher   ein   deutliches   Zeichen   dafür,   dass   die   Zustimmung   zum   längst   bewährten   Format   bei allen   Beteiligten   sehr   hoch   ist. Auf   Videobeweis   und   TV-Übertragungen   müssen   wir   weiterhin verzichten,   aber   die   wahren   Fans   wissen   das   unersetzliche   Live-Erlebnis   am   Spielfeld   und den Diskussionsstoff bei kritischen Entscheidungen zu schätzen. Während   am   Samstag   in   Oppenberg,   Pichl   und Haus    bereits    die    ersten    Punkte    ausgespielt werden,      bleiben      Selzthal      und      auch      der Titelverteidiger   SV   Rohrmoos-Untertal   noch   für eine   ganze   Woche   in   Wartestellung.   Die Auftritte eines   sehr   populären   Volks-Rock‘n’Rollers   aus dem    südlichen    Steirerland    im    Schladminger Planai-Stadion         erfordern         an         diesem Wochenende   für   viele   fesche   Madln   sowie   auch für    die    heimische    Bevölkerung    ein    nicht    zu unterschätzendes   Maß   an   Aufmerksamkeit.   Ob dieser   zusätzlichen   Belastung   wäre   es   für   die Rohrmooser          äußerst          schwierig,          ein wettbewerbsfähiges   und   vollzähliges   Team   auf   die   weite   Auswärtsreise   zu   schicken.   So   sind wir   dem   ESV   Selzthal   für   die   Bereitschaft   zur   Terminverlegung   auf   den   Ausweichtermin   12. Oktober sehr dankbar. Trotz   der   kulturellen   Ablenkung   werden   wir   im   Rahmen   der   Mission   Titelverteidigung   von Beginn   an   auch   ein   Auge   auf   die   Leistungsstärke   der   Mitbewerber   haben,   weil   beim   SVR wohl    jeder    weiß,    dass    ein    Erfolgslauf    wie    in    der    Meistersaison    bestimmt    nicht    ewig weitergeht.   Es   ist   nach   unseren   Informationen   und   sonstigen   Sommergerüchten   vielmehr absolut   davon   auszugehen,   dass   dieses   Mal   nicht   nur   der   knapp   geschlagene   Vizemeister SV   Haus,   sondern   auch   einer   oder   zwei   weitere   Gegner   in   der   Lage   sein   könnten,   bis   zum Saisonende   im   Titelkampf   mitzumischen.   Es   wär‘   an   der   Zeit   und   hinsichtlich   zusätzlicher Spannung sicher auch wünschenswert. Auch   der   Blick   auf   die   Veröffentlichungen   in   den   Sozialen   Netzwerken   ermöglicht   es   nicht wirklich,   die   sportliche   Entwicklung   einzuschätzen.   Der   SV   Mitterberg   war   demnach   mehr   mit Asphaltschießen   beschäftigt.   Beim   SV   Oppenberg   hat   sich   der Almwirt   in   den   Vereinsnamen eingeschlichen   und   ob   der   angebotene   Vereinsbus   schon   verkauft   ist,   bleibt   unklar.   Der   FHC Pichl    war    überhaupt    sehr    sparsam    mit    Mitteilungen,    freut    sich    aber    auf    das    Forstauer Weinfest   nach   dem   Auftaktmatch.   Der   SV   Kleinsölk   hat   sich   immerhin   bei   einer   knappen Testspielniederlage   in   Stein/Enns   sehr   kämpferisch   präsentiert   und   mit   Steirerkrapfen   und Bier    eine    wertvolle    Teambuilding-Maßnahme    absolviert.    Der    SV    Union    Haus    ist    verliebt verliebt   in   seine   Unterliga-Mannschaft,   von   der   Dorfliga-Truppe   ist   dagegen   noch   nicht   einmal Hulapalu zu lesen. Dafür   lässt   uns   der   FC   Donnersbach   wissen,   dass   sie   in   Testspielen   drei   Teams   aus   der   1. Klasse   Enns   locker   abmontiert   haben.   Schon   verdammt   lang   her   ist   der   letzte   Meistertitel   für den   Rekordmeister   und   das   „#OleOleFinaleamSee“   im   Home   Sweet   Home   ist   Motivation genug.   Selbstverständlich   will   auch   der   ESV   Lok   Selzthal   nach   zwei   relativ   mageren   Jahren endlich   wieder   vom   Siegerpodest   a   Liad   für   uns   singen.   Mit   routinierten   Neuzugängen,   die sich   auch   in   höheren   Klassen   bewährt   haben,   deutete   sich   wohl   gleich   in   der   Vorbereitung an,    dass    sie    wieder    über    Qualitäten    verfügen,    die    sie    zu    einem    Meisterschaftsfavoriten aufsteigen lassen. Einige    Herausforderer    unseres    SV    Rohrmoos scheinen   also   bestens   gerüstet   zu   sein.   That’s Life!   Aber   die   Hoffnung   auf   weitere   Erfolge   lebt und   bis   zum   Saisonstart   in   einer   Woche   wird Trainer   Martin   Gerhardter   seine   Spieler   notfalls bis   zur   Edelweiß-Grenze   scheuchen,   so   dass jeder 12-Ender-Hirsch neidisch wird. Was      bleibt      noch      an      Hoffnungen      und Wünschen?   Vielleicht,   dass   uns   der   Himmel   an den   Matchtagen   weniger   Sommerregen   schickt. Auch,   dass   es   für   alle   Teams   eine   möglichst verletzungsfreie   Saison   wird,   ohne   Hodi-hodi-hodi-Hodenweh.   Dann   sind   wir   uns   sicher:   Es wird alles wieder gut! Wer   in   dem   Text   alle   25   verarbeiteten   Gabalier-Songtitel   findet   und   im   Kommentar   auflistet, darf sich bei unserem ersten Heimspiel am 7. September ein Freibier abholen.
© SV Rohrmoos-Untertal
SV ROHRMOOS-UNTERTAL
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